Hierbei handelt es sich um die seit dem ägyptischen Altertum bekannte, medizinisch traditionsreiche und unter ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten überzeugende Frucht des Erdmandelgrases (Cyperus esculentes). Interessant sind in diesem Falle die unterirdischen Teile der Pflanze. Sie bildet nämlich beträchtliche Wurzelknollen aus, die sich durch ganz bemerkenswerte Besonderheiten auszeichnen. So beispielsweise glänzen sie mit einem ungewöhnlich hohen Ballaststoffanteil bei gleichzeitig ganz vorzüglichem Geschmack – eine ansonsten leider kaum je bei Lebensmitteln anzutreffende Kombination.
Die Erdmandel spendet wertvolles, leicht verdauliches pflanzliches Eiweiß, zahlreiche Mineralstoffe (einschließlich dem Spurenelement Eisen) sowie Fett mit einem hohen Anteil an ungesättigten - herzschützenden - Fettsäuren. Gleichzeitig liefert die Erdmandel das pflanzliche Zellschutz-Vitamin E gleich mit, das notwendig ist, um die zufuhrnotwendigen aber chemisch unbeständigen hochungesättigten Fette (und damit die Zellen unseres Körpers) vor Oxidationen und Schädigungen durch Freie Radikale zu schützen.
Die unterirdischen Wurzelknollen der Erdmandel werden gereinigt und dann wertschonend zu kleinen Flocken weiterverarbeitet, ohne den Gesamtbestand an Wirkstoffen zu verändern oder Fremdsubstanzen (Aromen oder ähnliches) beizufügen. In dieser speziell präparierten Form sind sie für unsere Verdauungssäfte besonders gut verwertbar.
Ballaststoffe für eine optimale Darmtätigkeit
Ihre Hauptwirkung entfalten die Faserstoffe aus den Pflanzen im Dickdarm. Dort werden sie vor allem durch die Vermittlung der physiologischen Darmbakterien zu nützlichen Werkzeugen für eine umfassende Schleimhautpflege und zu einer der besten Versicherungen gegen das Auftreten von Darmproblemen.
Eine bewusst faserreiche Schutzkost, die sowohl Stoffwechselgifte bindet als auch für ein im Dickdarm willkommenes (da entgiftendes) saures Milieu sorgt, gehört deshalb zu den wichtigsten Grundvoraussetzungen, um die „Wurzel der Pflanze Mensch“ (als solche bezeichnete Dr. Franz Xaver Mayr den Darm) funktionstüchtig und gesund zu erhalten.
Die Effekte der Erdmandel-Fasern Die Erdmandelflocken bringen mit ihren speziellen Ballaststoffen vor allem Fülle in den Verdauungstrakt. Dies beschleunigt die Darmpassage des Nahrungsbreies beträchtlich und vermehrt sein Volumen. Stuhlverstopfung wird dadurch in aller Regel innerhalb von wenigen Tagen zuverlässig beseitigt – ganz ohne Nebenwirkungen!Die für den Dünndarm unverdaulichen Bestandteile der Erdmandel-Fasern bewirken im Dickdarm eine Art Revolte innerhalb der Darmflora. Die nützlichen, zuvor von Fäulniserregern u. ä. unterdrückten Milchsäurebakterien gewinnen dabei die Oberhand. Das Darmmilieu gleitet in der Folge innerhalb nur kurzer Zeit aus der riskanten Dysbiose in die hocherwünschte Eubiose über. Solche Verschiebungen innerhalb der Darmflora konnten tatsächlich in den erwähnten klinischen Untersuchungen aus den 80er Jahren bei vielen Patienten mit zuvor schweren Verdauungsstörungen beobachtet werden.Bemerkenswert ist auch, dass mit einer solchen Spezial-Müslinahrung sogar Entzündungen von Divertikeln „behandelt“ und beseitigt werden können.Einnahmeempfehlung
Etwa 2 Esslöffel pro Tag am besten pur in Müesli, Joghurt, Quark, Dickmilch oder Fruchtsäfte
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Auf den Merkzettel. |

